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"Ehemalige"
Nachdem ich in der letzten Zeit sehr viele Mitteilungen von ehemaligen Schülern des "Goethe" erhalten habe, ich die ich mich sehr gefreut habe, möchte ich ihnen - ähnlich wie den Goethe-Schülern, die sich zur Zeit im Ausland befinden - eine eigene Seite widmen, auf der ich hoffentlich bald viele Informationen sammeln kann. Sollen eMails, die mir zugehen, hier nicht veröffentlicht werden, bitte ich um eine entsprechende Mitteilung, ansonst denke ich, dass viele Informationen der Ehemaligen auch für ehemalige Mitschüler oder die jetzigen Schüler des "Goethe" von Interesse sein könnten. |
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Einige Informationen ehemaliger Schüler finden sich auch als Einträge in meinem Gästebuch (s.d.!). Hier weitere Mitteilungen von Ehemaligen (noch unvollständig) Mails An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich einige Zeit lang, auch wegen einer Erkrankung, mit den Mails der Ehemaligen "geschlampt" habe, aber ich werde versuchen, die zwischenzeitlich eingegangenen Mails baldmöglich nachzutragen, denn dazu müsste ich jetzt eigentlich ein bisschen mehr Zeit haben! Michaela Fest 21.02.02 09.12.02 Jochen Rantz, 24.11.00 Michael Haehnel, 22.12.00 12.01.01 28.02.01 |
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Abiturientia 1975 (neusprachlich), Foto von Norbert Conrads / Zugehörige Mail bei Click auf Foto! Download Originalfotos (680K) |
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Norbert Conrads schrieb am 07.01.01:
Lieber Herr Meier,
Ihnen und Ihrer Familie ein gutes, gesundes und erfolgreiches
neues Jahr 2001.
Anbei sende ich Ihnen - mit etwas Verspätung - das versprochene Abiturfoto
von 1975 (ich war so frei, mein damaliges Konterfei zu
markieren und um ein aktuelles Update zu ergänzen - das nicht verunstaltete
Original liegt aber ebenfalls bei). Wir haben damals alle
auf der Rückseite unterschrieben; auch einige wenige Lehrer finden sich
dort verewigt - u.a. ist auch Ihr Autogramm dabei !
Etwa die Hälfte der Leute dürfte Ihnen wahrscheinlich weniger bekannt
sein, was daran liegt, dass wir damals für den Sprach-Unterricht in ein
etwas verwirrendes System von 3 "virtuellen" Oberprimen aufgesplittet
wurden. Ihre damalige Abiturklasse bestand also zur Hälfte aus der hier
abgebildeten Oberprima "N" und zur anderen Hälfte aus der Oberprima
"A". Dieser Verband (von dem es übrigens kein Foto zu geben scheint
- falls
doch, wäre ich sehr daran interessiert) nannte sich dann Oberprima "N1"
und existierte in dieser Besetzung nur für den Englisch- und
Französisch-Unterricht. So, ich hoffe, dass ich das alles nach so langer
Zeit noch richtig rekonstruiert habe, und wünsche Ihnen viel Spaß
beim Zuordnen,
Jochen Rantz schrieb am 24.11.00
Hallo Herr Meier!
Da sind sie bestimmt überrascht, einmal von ihrem ehemaligen Englisch-Lk-Schüler
Post zu bekommen!
Wollte Ihnen mitteilen, falls es Sie interessiert, daß ich, wahrscheinlich
zu Ihrem Überraschen, jetzt Anglistik im Nebenfach studiere (mein Hauptfach
ist Pädagogik, mein 2. Nebenfach Soziologie)!!! Bitte keine ironischen
Kommentare; ich weiß selbst nicht, wie ich darauf gekommen bin....
Auf jeden Fall macht es mir Spaß, in Literaturwissenschaft lesen wir so
Sachen wie "The Crucible" von Arthur Miller, "The Sandbox"
von Edward Albee (den kannte ich ja zumindest!!!), oder "Leviathan"
von Paul Auster. Das macht noch Spaß, aber so theoretische Sachen wie
die verschiedenen Arten der Textanalyse (New Critisism, author-orientierte Ansätze
etc.) sind echt nicht so mein Fall.
Der Unterschied zur Schule wurde mir richtig klar, als ich in so einem Reading-Course
von einem Muttersprachler saß... Zumal ich ja durch den Zivi
jetzt über ein Jahr kein Englisch mehr hatte... Da hab ich am Anfang echt
null verstanden, mittlerweile geht es aber super! Jetzt verstehe ich auch
mal, wenn der Typ einen Witz gemacht hat!! Am Anfang dachte ich nur: Die lachen
alle, muß was Lustiges gesagt worden sein, lache mal mit, um nicht
aufzufallen...
Naja, wollte ich Ihnen mal erzählt haben, vielleicht interessiert es Sie
ja! Wie läuft es denn noch so am Goethe? Wie ist denn die tolle neue Direktorin
so... Hab fast 'nen Schlag bekommen, als das in der Zeitung stand..
Können mir ja mal schreiben, und sagen, wie es Ihnen so geht! Grüße
auch von Tine Ziehe soll ich bestellen!
Bis dann, Jochen Rantz
Michael Haehnel schrieb am 22.12.00
Konnichi wa Meier-san !
Vielen Dank fuer die netten Weihnachtsgruesse ! Aus
dem fernen Japan wuensche ich Ihnen ebenfalls ein froehliches Weihnachtsfest
und ein
gesundes neues Jahr !
Wie sie sehen, zieht es die ehemaligen Goethis in
die weite Welt ! Ich mache gerade hier ein Praktikum in einem Forschungslabor
zwischen
Kyoto und Osaka. Anfang Oktober habe ich meine letzte Pruefung an der Uni gemacht,
nun das Praktikum bis Ende Maerz und danach noch schnell
die Diplomarbeit und die Welt hat einen Ingenieur mehr ! Ich weiss garnicht,
ob sie sich noch an mich erinnern; ob sie noch eine Idee haben, wie ich aussehe.
Aber wenn ich Ihnen noch mal erzaehle, dass ich fast zwei Meter gross bin, dann
koennen sie sich sicherlich vorstellen, was das fuer ein Spass ist, hier zu
sein. Alle sind mindestens einen, wenn nicht zwei, Koepfe kleiner und die grossen
Kinderaugen sagen einfach alles. Auf jeden Fall habe ich hier eine Menge Spass
und lerne so viele neue Leute kennen; es ist unglaublich. Ich wollte nie glauben,
dass ein Auslandsaufenthalt so tolle Erfahrungen mit sich bringt. Aber es stimmt.Mittlerweile
spiele ich schon mit dem Gedanken meinen Doktor nicht in Deutschland zu machen,
sondern meinen Ph.D. in den Staaten oder hier in Japan. Da kommt man einfach
mehr rum und ist nicht an die Uni gefesselt wie in Deutschland. Naja, erst mal
abwarten. Vor die Promotion hat der liebe Gott bzw. der Kultusminister, die
Diplomarbeit gestellt. Danach sehen wir weiter.
Ich weiss ja, dass sie ein Schweden-Fan sind, aber
wenn sie mal ein paar Mark zu viel haben, dann besuchen sie mal Japan ! Dieses
Land ist
unglaublich ! Kann ich nur empfehlen !
Mein Weihnachtsfest wird wahrscheinlich mehr oder
weniger ins Wasser fallen, weil die Japaner kein Weihnachten feiern. Oder hoechstens
als
nette Marketingstrategie verwenden. Montag und Dienstag muss ich sogar arbeiten.
Montag Abend werden sich
dann wohl ein paar gaijin (= Nicht-Japaner) zu einem Xmas-Dinner zusammenraufen.
Wird ne interessante Mischung werden. Ein paar
Englaender, ein paar Franzosen, ein Russe, ich als Deutscher und der Gastgeber
ist aus Tasmanien. Leider ist mein bester Kumpel hier gestern
zurueck nach Singapur abgereist. Jetzt ist es so ruhig hier im Buero. Naja,
die drei Kanadier und Wasinee aus Thailand sind ueber Weihnachten
und Neujahr auch nicht hier .. aber das werden wir schon hinkriegen. Wie sie
sehen, haben wir hier eine lustige Mischung aus aller Welt ! Das
macht die Sache wahrscheinlich so interessant !
Hat mich sehr gefreut, nochmal von Ihnen gehoert zu haben ... Vielleicht tauschen wir ja noch die ein oder andere Mail aus
Ja mata
Michael
Michael Haehnel schrieb am 12.01.01
Hallo Herr Meier !
Frohes neues Jahr erst einmal !
Tut mir Leid, dass ich mich erst so spaet wieder melde. Die letzten beiden Wochen
hier waren stressig und entspanned zu gleich.
Das Weihnachtsfest war ziemlich oede ! Die meisten von den Leuten hier sind
kurz vor Weihnachten wieder nach Hause. Deshalb habe ich
Heiligabend auch alleine in Kyoto verbracht. Da sehnt man sich dann doch nach
seiner Familie und seinen Freunden, wenn man die Paerchen und
Familien so lustig durch die Strassen ziehen sieht.
Naja, Neujahr war dafuer besser !!! Wir haben mit
den restlichen Verbliebenen eine Party gemacht mit leckerem Essen und natuerlich
reichlich zu Trinken. Gegen 23:00h sind wir dann nach Nara gefahren, wo im Stadtpark
mehrere tausend Kerzen angezuendet waren. Tolles Bild !
Nach Mitternacht sind wir dann, wie ein ganzer Berg anderer auch, zum Todaiji
gegangen. Das ist der groesste Tempel in Nara. Fuer 500 Meter
haben wir eineinhalb Stunden gebraucht. Aber hat sich gelohnt. Der Buddha war
superschoen geschmueckt und angestrahlt. So erscheint er
sonst das ganze Jahr ueber nicht.
Tja, kurz vor Neujahr ist dann mein Mitbewohner aus
Aachen zu Besuch gekommen. Den kennen sie vielleicht auch noch ! Markus Laufenberg
...
der lange schmale aus meiner Stufe, der noch laenger ist als ich :-) Da vor
und nach Neujahr hier mehrere Tage frei sind, haben wir dann die
Gegend unsicher gemacht. Habe ihm japanisches Essen und japanische Maedels nahe
gebracht :-))
Natuerlich haben wir uns auch ein paar Sehenswuerdigkeiten angeschaut ! Bisschen
Kultur muss ja schliesslich auch sein !
Letztes Wochenende sind wir dann noch nach Tokyo gefahren.
Wahnsinn diese Stadt ! Fotos und Geschichten koennen leider gar nicht
beschreiben, was das fuer eine Stadt ist. Einfach super ! Ich hoffe, die Fotos
sind was geworden. Das waeren tolle Erinnerungen !
Tja, gestern ist dann Markus wieder heim gereist und
fuer mich geht die Arbeit wieder richtig los. Deswegen sitze ich jetzt (22:50h)
immer noch
hier. Naja, zu Hause wuerde ich mich wahrscheinlich eh nur langweilen .. also
warum nicht hier was Sinnvolles tun und ein bisschen mailen :-))
Wenn sie mal ein paar Bilder sehen moechten, dann schauen sie doch mal auf folgende Webpage !
http://www.cs.cmu.edu/~desney/photo/atrjapan.htm
So sieht es hier aus. Oben gibt es mehrere Kategorien. Die Seite ist von einem Kollegen, der aber wieder zurueck in die Staaten ist.
Was macht denn die Schule so ? Geht ja bald los mit dem Abi, ne ? Ich hoffe, mein Vetter packt es :-) Aber ich denke schon !
Schoene Gruesse
Michael
Michael Haehnel schrieb am 28.02.01
Hallo Herr Meier !
Tja, die schoene Zeit neigt sich dem Ende ! Heute ist mein letzter Arbeitstag
und in 40 Minuten habe ich meinen Endvortrag. Dann war's das
...
Naja, ich habe noch einen Monat, in dem ich hier ja nun nochwas rumreise ...
ich hoffe, ich kriege nochmal viel zu sehen
Diese Mailadresse ist ab morgen nicht mehr erreichbar
! Aber sie haben ja meine GMX-Adresse. Vielleicht finde ich ja mal ein Internetcafe
und
kann meine Mails mal checken ... ansonsten melde ich mich wieder, wenn ich wieder
in Aachen bin.
Oder wir treffen uns vielleicht bei der Abifeier :-)
Matane
Michael
Frank Bünten schrieb am 03.01.01
Guten Tag Herr Meier,
ich bin ja wirklich froh, mich zu den Glücklichen
zählen zu dürfen, die von Ihnen eine Mail bekommen.
Tja, meine Ferien sind jetzt auch schon vorbei und so kündigt sich auch
gleichzeitig ein riesen Haufen Arbeit an, den es bisMitte Februar zu bewältigen
gilt. Ich muß mich entschuldigen, dass ich in meiner letzten Mail herzlich
wenig darüber geschrieben habe, was ich hier in Trier eigentlich mache.
Also um das "Geheimnis" zu lüften: Ich habe im November mit dem
Studium begonnen (Geschichte, Geographie und Medienwissenschaft) und mußte
logischerweise meinen Wohnsitz (nachdem ich zuerst von Stolberg nach Neuss zu
meiner Mutter gezogen bin), nach Trier verlegen. Ganz verloren komme ich mir
hier aber nicht vor, da meine Freundin auch an der Trierer Uni studiert.Im Moment
sieht es so aus, als müßte ich mir noch mal Gedanken darüber
machen, ob es so sinnvoll ist Geschichte als Hauptfach zu behalten... Wahrscheinlich
werde ich mich in Zukunft auf Geographie stürzen und versuchen unserer
guten Mutternatur das Leben etwas leichter zu machen.
Tja, so ist der Stand der Dinge...
Ich hoffe, dass sie sich mal wieder melden.
Bis dann
Frank Bünten
Frank Bünten schrieb am 13.01.01
Hallo Herr Meier,
ich habe mich sehr über Ihre Mail gefreut (meine
Freundin Judith übrigens auch).
Um direkt auf Ihre Frage zu sprechen zu kommen, ob sie meine Mail veröffentlichen
dürfen. Ich habe natürlich nichts dagegen!
Da ich in den letzte Monaten nahezu überhaupt keinen Kontakt zu den Leuten
aus meinem Jahrgang hatte, finde ich die Idee gar nicht so schlecht (ich bin
nämlich ein kleiner E-Mail-Junkie), zumal dann etwas Hoffnung besteht,
dass ich mal ein paar Mails mehr bekomme.
Verständlicherweise ist mein Freundeskreis noch nicht so gewaltig und vorallem
befindet sich keiner darunter, der freiwillig mal ein paar Zeilen
schreibt. So mache ich mir zur Aufgabe Gott und die Welt mit Mails zu bombadieren...
Mal was zu Ihnen, Sie haben geschrieben, dass Sie sich schon zum alten Eisen
zählen. - Das war ja wohl ein Scherz! Ich hoffe doch, sie sind noch immer
der quirlige Herr Meier den ich in den beiden Jahren meiner Schulzeit erleben
durfte. Vielleicht sind es ja die Schüler die nicht mehr dieselben
sind, wenn ich so höre wie unspektakulär die letzte Abschlußfahrt
nach Irland war. Naja, wie dem auch sei. Ich erinnere mich jedenfalls noch sehr
gerne an die vergangene Zeit, was natürlich nicht heißen soll, dass
ich jetzt unglücklich bin. Im Gegenteil, das Studentenleben ist besser
als ich
dachte. Jedenfalls wesentlich besser als die Bundeswehr, wo ich zehn Monate
meines kostbaren Lebens verschwendet habe...
So, ich verabschiede mich jetzt mal, kann aber verstprechen, dass ich mich
schon bald wieder melden werde
Frank Bünten
Mario Lausberg schrieb am 06.09.01
Hallo ;-)
Ich hab nach dem Abi zuerst einmal meinen Zivildienst in Düren abgeleistet.
Eigentlich "Hauswirtschaftliche Versorgung". Zum Glück konnte ich mich vor den eigentlich Aufgaben drücken, da das DRK, genau in dem Monat in dem ich angefangen habe, umgezogen ist und ein komplett neues Computernetzwerk bekommen hat. In den Büros saßen nur Frauen, die nicht besonders viel Ahnung von den Computern hatten. Die Firma, die alles einrichtete, gab zwar EDV-Schulungen, aber gebracht haben die nicht viel. Also musste ich mich immer um Computerprobleme kümmern, am Monatsende Rechnungen schreiben und ein paar Kurierfahrten machen. Das gefiel mir doch um einiges besser, als die hauswirtschaftlichen Aufgaben die ich normalerweise hätte machen müssen.
Während dieser Zeit habe ich mich bei der ZVS, für das Fach "Wirtschaftsinformatik" in Köln, beworben. Da ich aber keine großen Hoffnungen hatte dort einen Platz zu bekommen, weil das Fach doch ziemlich überlaufen ist, habe ich mich für Informatik in Aachen eingeschrieben. Am Ende bekam ich dann doch von Köln die Zusage und konnte mich also in Aachen glücklicherweise wieder exmatrikulieren.Also studiere ich jetzt Wirtschaftsinformatik und komme nun ins 3 Semester. Ich bin mit dem Studiengang SEHR SEHR zufrieden und würde auch jetzt auf jeden fall wieder das gleiche wählen. Informatik war mir doch etwas zu trocken und viel zu viel Mathematik...
Wirtschaftsinformatik dagegen besteht aus den Fächern "Wirtschaftsinformatik", "Informatik", "BWL", und ein Semester Mathe. Es wird sich nicht so sehr an Kleinigkeiten in Informatik und BWL aufgehalten, sondern es wird eher versucht uns einen großen "Überblick" über beide Bereiche zu geben. Dadurch ist das Studium (zumindest bisher) sehr abwechslungsreich und somit nicht langweilig. Im ersten Semester haben wir nur einen großen Unterrichtsblock gehabt, der komplett aus Wirtschaftsinformatik bestand, also Winfo 1,2 und 3. Darauf folgte eine Fachprüfung, die für das Grundstudium den ganzen Bereich "Wirtschaftsinformatik" abschließt. Bei der Prüfung habe ich ziemlich gut abgeschnitten. (Hatte von den knapp 200 Studenten die 2. beste Prüfung). Dieses Semester haben wir Informatik und BWL geschrieben. Ich warte allerdings immer noch auf die Ergebnisse und hoffe natürlich, dass das auch geklappt hat.
Die Informatik Vorlesungen aus dem Grundstudium haben den Titel "Algorithmen und Datenstrukturen". Ich muss sagen, dass der Informatik Unterricht aus der Schule mir doch schon was für die Uni gebracht hat. Es wurde sehr detailliert auf verschiedene Sortieralgorithmen eingegangen, wie diese in C++ umgesetzt werden können, und wo die Vor-, und Nachteile der Verfahren liegen. Einige Algorithmen kannte ich bereits aus dem Informatik Unterricht in der Schule, und konnte mich somit mit der Thematik doch auf Anhieb um einiges besser aus einander setzen, da sich die Denkweise gut auch auf die anderen Verfahren übertragen lässt.... Das hätte ich damals zu Schulzeiten nicht gedacht...
Was ich Ihnen vielleicht für Ihren Informatik
Unterricht vorschlagen könnte, ist das vielleicht C++ verwendet werden
sollte, da ebenfalls die RWTH Aachen C++ nutzt und somit die Schüler nicht
gerade so geschockt sind, dass sie plötzlich von heute auf morgen eine
andere Programmiersprache können müssen, wenn sie auf die Uni wechseln.
Als zweites sollte vielleicht auch schon in der Schule mal erwähnt werden
könnte, dass die Laufzeit eines Programms eine sehr große Rolle spielt,
obwohl die Computer mittlerweile so schnell sind und z.B. 3 verschachtelte Schleifen
das Programm um ein vielfaches schlechter machen als ein unübersichtliche
Version mit nur einer Schleife... (Einfach mal die Anzahl der Durchläufe
gegeneinader vergleichen)
Abschließend kann ich nur noch sagen, dass ich mir das Studium doch um einiges einfacher vorgestellt habe. Dadurch dass wir zwei Grund verschiedene Bereiche haben ist es doch eine große Menge an Stoff, der das ganze sehr zeitaufwendig macht. Da beneide ich doch schon die BWler, mit denen wir zusammen die BWL-Vorlesungen hören. Die haben es zumindest im Grundstudium um einiges leichter und sagen wir "wären es ja selbst schuld", dass wir Winfo gewählt haben...
Aber ich hoffe dass ich es bis zum Ende durchhalte und nicht an irgendeiner Klausur scheitere, da man sie ja nur 3-mal schreiben darf, falls man durchfällt ;-(
Da ich das Zivildienstjahr in Düren verbracht habe und nun jeden Tag nach Köln fahre, habe ich mit Stolberg und Aachen nicht mehr viel zutun. Aber ich kann ja trotzdem mal versuchen noch mal ein paar Leute aufzuzählen, von denen ich weiß was sie machen:
Jochen Bösch: Elektrotechnik in Aachen
Sebastian Stein: Maschinenbau in Aachen, ist aber wohl nichts, und will jetzt
Sport studieren
Björn Falk: Maschinenbau in Aachen
Roland Kessels: Maschinenbau
Christian Drewes: Wirtschaftsgeographie in Aachen
Susanne Milcher: einen internationalen BWL Studiengang in Maastricht
Petra Stadelmeier: BWL in Aachen
Martin Renze-Westendorf: Ausbildung bei der Deutschen Bank abgeschlossen, jetzt
Bund, danach irgendein Studium...
Peter Schramm: Informatik in Aachen
Steffen Brümmer: Informatik in Dortmund
Richten Sie auch bitte Herrn Dutz viele Grüsse aus, wenn sie ihn noch einmal sehen.
Mit freundlichen Grüssen
Mario
Markus Kaldenbach schrieb am 20.09.01
Hallo Herr Meier,
Der Unterricht bei Ihnen ist schon sehr lange her, wie geht es Ihnen denn?
Als ich mit meiner Freundin nochmal über Schule und Abitur diskutierte, dachte ich, ich besuche wieder einmal Ihre Seite. Schön zu sehen, daß Sie (nach wie vor) eine extra Seite für uns Ehemalige unterhalten. Sogar Bekannte wie Jochen oder Frank sind dort vertreten (hallo ihr beiden), da muß ich mich auch mal melden, denn hier im entfernten Thüringen in Erfurt hört man nicht mehr viel von den anderen. ;-)
"Häääääää, was hat dich denn in den Osten geführt????" fragen Sie sich jetzt (wie jeder andere auch). Tja, nachdem ich meinen Wehrdienst abgeleistet hatte (eine schöne, aber viel zu kurze Zeit), lernte ich meine neue Freundin kennen und die wohnte damals schon in Erfurt. Daher studiere ich auch hier an der Friedrich-Schiller Universität in Jena (und ja, ich habe auch Weimar und dessen Kulturgüter beehrt *g*). Zuerst habe ich, ob Sie es glauben oder nicht, Englisch und Geschichte als Lehramt studiert. Da mir aber schnell klar wurde, daß Latein und Französisch mir später das Genick brechen würde (hätte beides nochmal lernen müssen), dankte ich ab (schade eigentlich) und wechselte auf Rechtswissenschaften. Das war das einzige, was hier noch interessant genug ist und wo ich glaube, daß ich bei dem Fach nicht ganz abkacke. Mal sehen, wie es wird, bisher steht noch alles offen. Eigentlich wollte ich zurück zum Militär, aber in der Reserveunteroffiziersausbildung wurde mir dann klar, daß ich entweder zu lange Zivilist war oder ich einfach keine Lust mehr darauf habe. Hubschrauberpilot ist auch ausgestorben, da ich jetzt die Kosten für so ne Ausbildung kenne *seufz*.
Ansonsten genieße ich das Leben, vor allem aber
die Semesterferien, in vollen Zügen. Bei Freundin, Sport, Kino, shoppen
(wenn man mal nicht abgebrannt ist), Militär (Reserve) und zocken kann
das Leben richtig schön sein. ;-)
Gleichzeitig will ich aber irgendwann wieder zurück ins schöne Breinig.
Im Herzen bin ich eh in NRW geblieben. ;-)
Die Schule fehlt mir übrigens üüüüberhaupt nicht! Bis
auf zwei Dinge: Ihr Englischunterricht und Geschichte bei Herrn Labs. Wenn ich
könnte und dürfte, würde ich heute noch jede Stunde hingehen
und, darauf wette ich, jedesmal noch was dazulernen. Genau so wie man viel lernte,
konnte man auch immer viel lachen bei Ihnen beiden. Aus diesen Gründen
habe ich übrigens niemals in diesen Fächern blau gemacht. *g*
Was man von Deutsch, Philosophie, Biologie, naja eigentlich allen anderen Fächern
nicht behaupten kann.
Schade eigentlich, daß es vorbei ist. Ich würde gerne nochmal eine Textanalyse durchführen oder einfach nur mitlernen bei Ihnen, ganz ehrlich.
Ich hoffe, ich höre auch bald was von Ihnen und wie es Ihnen geht. Und ja, von mir aus dürfen Sie das hier gerne auf der Ehemaligen Seite abdrucken. Ist zwar was lang geworden, aber ist ja auch mein erster konstruktiver Beitrag nach so langer Zeit. ;-)
Ich wünsche Ihnen und meinen ehemaligen Schulkollegen noch viel Spaß und Erfolg. Vielleicht sieht, hört oder liest man sich ja noch einmal.
Viele Grüße,
Markus Kaldenbach
Michaela
Fest schrieb am 21.02.02
Hallo Herr Meier,
jetzt bin ich endlich mal auf Ihre Seite gestoßen!Wie gehts Ihnen denn?Was
macht die Schule?Ich glaube in den letzten 2 Jahren hat sich sehr viel verändert,
besonders was das Lehrerkollegium betrifft!
Ihre Homepage ist sehr interessant!Besonders die Einträge meiner ehemaligen
Stufenkollegen sind sehr aufschlussreich.Jetzt weiß ich endlich , was
Frank Bünten so macht, der seit der Abifeier nicht mehr gesehen wurde!
Ich lerne zur Zeit, da ich in der nächsten Woche bereits meine Abschlussprüfung
habe! Wenn alles gut geht darf ich mich dann Pharmazeutisch Technische Assisstentin
nennen!Im April werde ich dann an die Ostsee( Travemünde/Timmendorfer Strand)
ziehen und dort für ein halbes Jahr als Saison- PTA arbeiten! Ich freue
mich schon, mal was anderes zu sehen und selbständiger zu werden!
So, jetzt muss ich mich wieder an die Arbeit machen!
Freue mich auf Ihre Antwort!
Viele Grüße von Michaela,Abi´99
Michaela
Fest schrieb am 09.12.02
Lieber Herr Meier,
Ende September schrieb ich Ihnen eine E- Mail mit schönen Grüßen
von der Ostsee.Ehe ich sie abschicken konnte,war ich wieder offline und die
E- Mail war weg.Seitdem habe ich es nicht mehr geschafft,Ihnen zu schreiben,doch
heute schaute ich in meinen E- Mailspeicher und plötzlich ist sie wieder
da; ich dachte jetzt daran, Ihnen diese Mail trotzdem noch zu schicken, wenn
ich sie schon geschrieben habe!
Ich hoffe, es geht Ihnen gut und die Vorweihnachtszeit ist für Sie nicht
allzu stressig!
Viele Grüße von Michaela Fest
Lieber Herr Meier,
ich hoffe, es geht Ihnen gut!Leider kann ich mich jetzt erst wieder per E- Mail
melden.Ich hatte zwar einen PC mit an die Ostsee genommen,aber der Anschluss
funktionierte leider nicht!Gerade sitze ich bei meiner Arbeitskollegin und habe
die Möglichkeit, ein paar Zeilen an Sie zu schreiben.
Tja, wie schnell die Zeit vergeht;jetzt ist schon wieder ein halbes Jahr herum
und meine Zeit an der schönen Ostsee geht langsam zu Ende. Es war eine
sehr schöne Zeit; ich hatte das Glück, in einer netten kleinen Apotheke
mit einem sehr netten Kollegium arbeiten zu können!Dazu hatte ich bei meinem
Chef im Haus ein 65-Quadratmeter- Zimmer , in dem man es gut ein halbes Jahr
aushalten und viele Besucher unterbringen konnte!Die Sommer monate waren sehr
stressig,vor allem weil wir zur Zeit eigentlich unterbesetzt sind.Aber ich habe
lieber jede Menge zu tun, als nur herumzusitzen!Allein das Apothekenbetriebsklima
wäre ein Grund für mich, hier zubleiben.Zu einer Kollegin,die zwar
etwas älter ist als ich,habe ich ein sehr gutes Verhältnis entwickeln
können.Wir haben dann oft am Wochenende etwas zusammen mit ihrer 5-jährigen
Tochter unternommen.Mein Chef würde mich auch gerne behalten,aber mich
zieht es jetzt doch wieder nach Hause, zu meiner Familie und meinen Freunden!Der
Hauptgrund aber ist, dass ich kurz bevor ich an die Ostsee gezogen bin, einen
netten Mann aus Düren kennengelernt habe.Er ist ein guter Freund meiner
PTA-Freundin.Er hat mich dann,nachdem wir ersteinmal 6 Wochen telefoniert haben,
im Mai besucht, meine Vespa mit hochgebracht, ja und dann waren wir zusammen!Ich
bin sehr glücklich und freue mich schon darauf, in Zukunft mehr Zeit mit
ihm verbringen zu können. In 12 Tagen bin ich wieder zu Hause und dann
fliegen wir für eine Woche nach Teneriffa.Ab dem 15. Oktober habe ich eine
neue Stelle in Aachen- Brand in der Donatus- Apotheke!
Irina, hatte nachdem eine weitere Freundin und ich in den Norden gezogen sind,
extremes Fernweh und ist auch für 2 Monate nach Hamburg gezogen und macht
dort nun bis Ende September ein Praktikum in einer kleinen Werbeagentur!Somit
konnten wir uns auch häufiger sehen!Wir waren auch zusammen in Kopenhagen
und haben an einer Stadtbesichtigung teilgenommen.
Ich hoffe, Sie hatten einen schönen Sommer in Schweden und konnten vom
Schulstress abspannen.Jetzt sind Sie wahrscheinlich wieder mittendrin.
Ich würde mich freuen,bald wieder von Ihnen zu hören.
Bis bald,viele liebe Grüße von Michaela Fest
Hallo Herr Meier!
Jetzt sind Sie sicher überrascht, nach so langer Zeit noch einmal von Ihrem
"alten" Englisch-LK-Schüler (Abi 1999) zu hören! Wie geht
es Ihnen denn noch so? Macht das Unterrichten denn noch Spaß (trotz einer
gewissen Steffi, die mich, obwohl ich im Deutsch-LK war, noch nicht mal mehr
grüßt...).
Was ich Ihnen von mir noch berichten wollte (ich hoffe, es interessiert Sie
überhaupt?): Ich habe jetzt glücklicherweise meine Englisch-Zwischenprüfung
bestanden. War sehr gefürchtet, mit regelmäßigen Durchfallquoten
von 60-70%. Da Englisch nicht zulassungsbeschränkt ist, will die Uni durch
die Zwischenprüfung "sieben". Wir mussten einen Essay schreiben
(über das Buch "The Human Stain" von Philip Roth; sehr gut übrigens)
und 10 Sätze vom Deutschen ins Englische übersetzen. Im Essay hatte
ich leider nur eine 4(-), in der Übersetzung dafür eine 2!!! Mein
Gesamtdurchschnitt ist damit leider nur 3,2; aber dafür, dass von 161 Kandidaten
nur 59 (!!!) sicher bestanden haben, bin ich doch zufrieden!!! Lustigerweise
hatte ich beim Essay ein gutes Gefühl, bei der Translation nicht... Bei
der Übersetzung werden immer Fallen eingebaut, meistens die Verwendungen
von "until" und "by", "since" und "for"
+ Zeitenverschiebung, die wirklich schwierige Übersetzung vom Deutschen
"kaum" und diverse "flavour particles" wie "schon",
"ja", "doch" etc. Hier mal zwei Beispiele: "Wären
wir aus dem gleichen Holz geschnitzt wie Pinocchio, müssten wir uns Volk
der Langnasen nennen. Es ist kaum zu glauben, aber wir geben im Durschnitt pro
Stunde drei bis vier Unwahrheiten von uns" oder "Seit Anfang des Schuljahres
hat meine Tochter Latein auf der Schule. Dadurch ist mir bewusst geworden, wie
wenig mir von der Sprache geblieben ist". An solchen Sätzen bin ich
wirklich verzweifelt!
Naja, Hauptsache bestanden. Jetzt kann ich mich meinem Hauptstudium widmen,
und freue mich schon auf ein Hauptseminar "Der englische Roman ab 2000".
Hierzu darf ich jetzt in den Ferien direkt 5 Romane lesen...
Zudem habe ich mich jetzt entschlossen, zusätzlich zum Magisterabschluss
(kennt man den überhaupt?), auch noch das Staatsexamen zu machen! Werde
also vielleicht in Ihre Fußstapfen treten ;-))) Meine Unterrichtsfächer
wären dann Pädagogik und Englisch... Sollte also in absehbarer Zeit
ein Schulpraktikum auf mich zukommen, würde ich dies doch ganz gerne in
meiner alten Schule machen! Könnte ich Sie, wenn es dann soweit ist, mal
ansprechen?
So, lieber Herr Meier, ich hoffe, ich habe Sie nicht gelangweilt mit meinem
"Uni-Bericht"? Ich würde mich sehr über eine Email von Ihnen
freuen, in der Sie mal berichten, wie es Ihnen so geht und was Sie so machen.
Schließlich sind Sie wirklich einer der Lehrer, an die man sich gerne
zurückerinnert!
Grüße auch noch von den Leuten, mit denen ich aus der alten Stufe
noch zu tun habe, sprich: Daniela Setterich (sie studiert übrigens mit
mir zusammen!!!), Tine Ziehe, Claudia Offermann, Imke Remmers und Christian
Drewes!
Liebe Grüße auch an Ihre Familie!
JOCHEN RANTZ
Remember me? Ich bin gerade zufällig über Ihre Homepage gestolpert und habe mir, unter Anbestracht der Tatsache, dass Sie mir, von dem einen oder anderen Mitschüler abgesehen, als eine der wenigen positiven Erinnerungen an meine Zeit am Goethe im Gedächtnis geblieben sind, gedacht, ich sollte Ihnen mal nachträglich für den tollen Unterricht und die schöne Zeit im Englisch-LK danken. In der Zeit von 1989 bis 1999 habe ich es - von Philosophie bei Bergstein abgesehen - nur bei Ihnen geschafft gute Noten zu erreichen. Mittlerweile, man soll es nicht für möglich halten, bin ich doch a bit erwachsener geworden. Mein Abi habe ich nachgeholt, eine langweilige kaufmännische Ausbildung absolviert und jetzt kämpfe ich mich gerade durch ein Informatik (Bachelor of science) Studium an der Fachhochschule Trier. Hier habe ich auch wieder Kontakt zu einem ehemaligen Klassenkameraden aufgenommen, Frank Bünten, den ich eigentlich schon seid dem Kindergarten kenne, aber doch regelmässig wieder aus den Augen verliere. Sie sehen, die Welt ist ein Dorf.
Ihrer email Adresse entnehme ich, dass Sie sich mittlerweile in Sweden aufhalten. Haben Sie dort zur Ruhe gesetzt, oder sind Sie immer noch als Lehrer tätig? However, ich hoffe es geht Ihnen dort gut. Denken Sie immer daran, home is where the heart is.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, bleiben Sie wie Sie sind und lassen Sie sich nicht unterkriegen. Mit einer kurzen Rückmeldung würden Sie mir eine grosse Freude bereiten, auch wenn es sich dabei nur um das ehrliche Geständnis handelt, dass Sie mich, als vorlauten Quälgeist, erfolgreich aus Ihrem Gedächnis gestrichen haben.
[An dieser Stelle hätte ich gerne mit einem schwedischen Zitat aufgewartet, aber meine schwedisch Kenntnisse beschränken sich auf Produktnahmen des Ikea-Kataloges.]
Mit freundlichen Grüssen
Daniel Stillarius
P.s.: Anbei ein Foto meiner Lebensgefährtin Liese, böse Zungen behaupten doch tatsächlich ihr Gesichtsausdrück würde dem Ihrigen ähneln. Ich will keine Namen nennen, aber bei Beschwerden wenden Sie sich bitte an Markus Jordans, Tim Georgie oder Thomas Wiegand. Von mir existieren leider keine sehenswerten Fotographien, das muss an den Kameras liegen.
